Der Besuch an der TUM - Oder die Begegnung mit überdimensioniertem Spielzeug

Prof. Dr. Utschick, ein ehemaliger Schüler der BOS Ingolstadt, empfing die Schüler mit einem kurzen Vortrag über die Universität und das Studium im Allgemeinen. Anschließend hielt der Doktorand Herr Stöckle einen Vortrag über den inhaltlichen Schwerpunkt seiner Arbeit an der TUM: autonomes Fahren. Dabei zeigte er auch die schier unendlichen Berechnungen, die gut und gerne drei Tafeln füllen würden.
Nach der Theorie ging es zum Lehrstuhl für Hochspannungs- und Anlagentechnik. Im Messlabor, eine 19 Meter hohe und 34 Meter lange Halle, wurde es so richtig interessant. Mit riesigen Messinstrumenten werden hier mit Spannungen von bis zu 400.000 Volt experimentiert (zum Vergleich: Hochspannungsleitungen haben eine Spannung von circa 200.000 Volt). Tatsächlich wirkten die Messgeräte wie überdimensioniertes Spielzeug für kleine Kinder aus der Froschperspektive.
Forschungen mit Hochspannungen werden in der TUM für die Industrie oder auch Medizin (Plasmagewinnung) unternommen, jedoch werden neue Werkzeuge und Methoden durch die enorm lange Prüfzeit nur schleppend „alltagstauglich“. Im Labor für Isolierstoffe – dieses Mal ein normal großer Raum – werden verschiedene Stoffe für Sicherheitsvorkehrungen untersucht. Die Schüler durften dabei auch bei einer Lichtbogenprüfung zusehen. 
Nach diesen spannenden Eindrücken verließen die Schüler die Technische Universität München und traten mit einem immensen Zuwachs an Wissen den Heimweg an.
Wir bedanken uns bei den Referenten der TUM für den spannenden Blick in die Wissenschaften.
 
Felix Zehentbauer, BT13


 
Copyright 2011-2017. Joomla 1.7 templates free. OStR Matthias Dominik - Ingolstadt/ Bayern