Duas semanas em Lisboa – Schülerinnen und Schüler der FOS zwischen Arbeit und Vergnügen

Am Samstag, dem 30.03.2019, trafen wir uns im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung mit Herrn Jung am Ingolstädter Nordbahnhof. Um 10:15 fuhr der Bus Richtung Münchner Flughafen los, wo wir schließlich in den Flieger nach Lissabon einstiegen. Zwar hatten wir vorher bereits einen Infoabend, jedoch lernten wir uns erst so richtig auf der Reise nach Portugal kennen. Nach etwa drei Stunden Flugzeit kamen wir dann endlich am Flughafen in Lissabon an. Dort wartete schon das Shuttle, das uns schließlich zum Hotel in Costa Caparica brachte. Am Abend dieses ersten gemeinsamen Tages gingen wir dann mit Herrn Jung in ein Restaurant, wo er uns freundlich das Essen spendierte.
 
Am nächsten Tag machten wir uns an die Entdeckung Lissabons. Dazu fuhren wir mit der Fähre ins Hafenviertel und besichtigten einige Sehenswürdigkeiten im Umkreis. Dazu zählten unter anderem der alte Bahnhof, der Triumphbogen und der Rossio. Währenddessen machte uns Herr Jung mit der Geschichte Lissabons und Portugals vertraut und „drohte“ uns, einige Fakten abends abzufragen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die einen shoppen gingen, wagten sich die anderen auf eine Scootertour durch Lissabon. 
 
Doch nach dem Vergnügen am Wochenende folgte im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung die Arbeit und damit unser Praktikum bei ATEC. Dabei handelt es sich um ein technisches Ausbildungszentrum, das Lehrlinge nach deutschem Standard ausbildet. Unsere sechs „Techniker“ durften in den Bereichen Programmierung, Automatisierung, Elektrotechnik und Kfz-Mechanik arbeiten. Dort bewältigten sie, zusammen mit portugiesischen Auszubildenden, verschiedenste Aufgaben, wie z. B. die Fehlerdiagnose bei Verbrennungsmotoren oder die Programmierung von Industrierobotern. Wir vier „Wirtschaftler“ waren in der Verwaltung des Betriebs im Sprach-, im Personal- und im Marketingbereich eingesetzt. Dort hatten wir z.B. das Layout eines Finanzberichts zu gestalten, Word-Dokumente und Power-Point-Präsentationen aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen oder ein Interview mit Auszubildenden zu entwerfen und durchzuführen. Dabei konnten wir alle viele interessante und vor allem gewinnbringende Erfahrungen machen, unter anderem auch die Kommunikation im Arbeitsalltag in englischer Sprache. Am Freitag wurde es uns dankenswerterweise zudem ermöglicht, über ATEC eine Ausbildungsmesse zu besuchen. Interessant dabei war, dass  die Betriebe die Jugendlichen anstatt der bei unseren Messen üblichen Geschenke mit viel Interaktion anzulocken versuchten. 
 
Am Wochenende zwischen den Praktikumswochen stand für uns nochmals Lissabon und Umgebung mit weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Programm, so z.B. der Besuch der imposanten Cristo-Rei-Statue.  Auch in der zweiten Woche konnten wir weitere wertvolle Einblicke in das Berufsleben erhalten und es war dabei äußerst interessant, das Arbeitsverhalten der Deutschen mit dem der Portugiesen zu vergleichen. Die Tage ließen wir abends in unterschiedlichen Restaurants gemütlich ausklingen, bevor wir am 12.04.2019 mit Frau Schwimmer die Heimreise antreten mussten. 
 
Obwohl das Wetter nicht immer so schön wie erwartet war, ist Lissabon definitiv eine Reise wert und es war wirklich eine großartige und unvergessliche Erfahrung einmal im Ausland zu arbeiten. Vielen Dank auch an unsere Lehrer für die angenehme Reisebegleitung und das uns geschenkte Vertrauen.
 
Adeus! 
 
Ferdinand Brandel, FIW11f

 
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