Auslandspraktikum in Milton Keynes (Großbritannien):
Unsere Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, an einem spannenden Auslandspraktikum in Milton Keynes, Großbritannien, teilzunehmen. Das Praktikum dauert jedes Jahr zwei Wochen und findet in lokalen Unternehmen in unterschiedlichen Branchen statt. Während dieser Zeit verbessern die Teilnehmer ihre Englischkenntnisse und knüpfen wertvolle Kontakte. Darüber hinaus stärken sie ihre interkulturelle Kompetenz, die in einer zunehmend globalisierten Welt von großer Bedeutung ist.
Milton Keynes ist eine moderne Stadt, die für ihre außergewöhnliche Stadtplanung und innovative Architektur bekannt ist. Gegründet in den 1960er Jahren, ist sie eine der jüngsten Städte Großbritanniens. Die Stadt ist von großzügigen Grünflächen, Parks und Seen umgeben, die nach jedem Praktikumstag besucht werden können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt können die Schülerinnen und Schüler den berühmten Campbell Park und den direkt angrenzenden Willen Lake erleben.
Zudem konnte die Gruppe ein besonders vielseitiges Wochenende in London verbringen. Die Schülerinnen und Schüler besuchten berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben, den Buckingham-Palast und die Tower Bridge. Ein weiteres Highlight war der Besuch einer Debatte im britischen Parlament, bei dem die Teilnehmenden einen Einblick in politische Diskussionen und Entscheidungsprozesse erhielten.
Das Praktikum wird von unseren Lehrkräften Frau Finger und Herrn Hiemer betreut, welche die Schülerinnen und Schüler während ihres Aufenthalts begleiten und unterstützen. Dieses Auslandspraktikum stellt nicht nur eine hervorragende Chance zur Persönlichkeitsentwicklung dar, sondern bietet auch unvergessliche Erlebnisse und wertvolle Lernmöglichkeiten. Wir freuen uns auf die spannende Zeit in den kommenden Jahren!
Text und Bilder: StR Mario Hiemer
Auslandspraktikum in Schottland:
Wir hatten die Möglichkeit am Auslandspraktikum in der Ingolstädter Partnerstadt Kirkcaldy teilzunehmen, das dankenswerterweise von Robert Main und unseren Lehrkräften Frau Frey und Frau Reitzer organisiert wurde. Gleich am Montag wurden wir sechs Schüler aus dem Wirtschafts- und dem Sozialzweig auf unsere Praktikumsstellen in der Town Hall, in einem Übersetzungsbüro, im MSP-Office von David Torrance, im YMCA Community Hub und am Fife College aufgeteilt. Im Praktikum waren alle Leute äußert freundlich und hilfsbereit und jedem wurde zu Beginn Kirkcaldy gezeigt, auch wenn die Gespräche mit den Einheimischen anfangs von vielen „Excuse me! What did you just say?“ geprägt waren. Das liegt daran, dass der schottische Akzent keineswegs leicht zu verstehen ist. Das Verständnis hat sich aber innerhalb der zwei Wochen verbessert.
Wenn man mutig genug war, durfte man sogar Spezialitäten der schottischen Küche, wie beispielsweise Haggis und Black Pudding, probieren, die äußerst gewöhnungsbedürftig schmecken. Diese Verkostung war freiwillig, verpflichtend war hingegen die Verkostung des schottischen Nationalgetränks Irn-Bru, auf das die Einheimischen sehr stolz sind. Das löste bei einigen wahre Begeisterungsstürme aus, bei anderen wurde das Getränk bei erneutem Anbieten höflich abgelehnt.
Natürlich bestand der Aufenthalt in Schottland aber nicht nur aus dem Praktikum, sondern auch aus verschiedensten Aktivitäten, wie zum Beispiel Lawn Bowling, eine in Deutschland wenig verbreitete Sportart. Trotzdem gab es unter uns wahre Naturtalente. Andere dagegen haben bis zum Ende nicht verstanden, wie sie die Kugeln halten müssen. Außerdem besuchten wir auch das Fife College in Kirkcaldy. Dort mussten wir feststellen, dass es große Unterschiede zum deutschen Schulsystem gibt.
Die absoluten Highlights unseres Aufenthalts waren jedoch die Ausflüge am Wochenende. Am Samstag fuhren wir nach St. Andrews, gefolgt von einer Fahrt mit dem Schnellboot zur Isle of May. Die Insel ist berühmt für ihre Papageientaucher. Zu unserem Glück bekamen wir einige dieser Vögel zu sehen, die in echt viel kleiner sind, als wir erwartet hatten. Der Ausflug wurde schließlich durch eine übergroße Portion Fish and Chips abgerundet. Am Sonntag ging es dann gleich in der Früh nach Edinburgh. Obwohl Edinburgh nicht die größte Stadt Schottlands ist, kann man dennoch sagen, dass Edinburgh nicht nur eine sehenswerte, sondern auch außergewöhnliche Stadt ist. Nach einer interessanten Stadtführung, in der wir einiges über J.K. Rowling und John Knox (Begründer der schottischen Kirche), der nun in der Mitte eines Parkplatzes begraben liegt, erfuhren, durften wir die Statdt anschließend einige Stunden auf eigene Faust erkunden. Dabei wurden sämtliche Harry-Potter-Museen und Geschäfte abgeklappert. Andere besuchten die Souvenirshops der Altstadt oder besichtigten das Nationalmuseum. Wer einen tollen Blick auf die Stadt erhaschen wollte, konnte außerdem zum Calton Hill wandern.
Bevor wir wieder nach Deutschland zurückflogen, durften wir noch einmal den schottischen Rasen genießen. Wir spielten Park Golf, eine Mischung aus Minigolf und normalem Golf. Dabei hatte jeder eine Menge Spaß. Abschluss der Reise war ein gemeinsames Abendessen mit den Organisatoren dieses Aufenthalts, denen wir nochmals herzlich für die tolle Zeit danken!
Text und Bilder: Benno Dirsch, Korbinian Beringer, Luca-Leonard Bernstein
Besuch aus Opole:

Auslandspraktikum in Graz:
Servus und Baba!
Vier Schülerinnen und Schüler aus dem Sozial- und Technikzweig verbrachten im Rahmen der Auslands-fpA zwei Wochen im österreichischen Graz. Ihre Praktikumsstelle war das Odilieninstitut – eine Einrichtung, die blinde und sehbehinderte Menschen aller Altersklassen in verschiedenen Lebensbereichen unterstützt.
Die Jugendlichen wurden sehr herzlich empfangen und schnell in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag integriert. Sie lernten unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennen: In der Förderschule begleiteten sie Kinder mit Sehbeeinträchtigung im Unterricht und erhielten Einblicke in sonderpädagogische Fördermethoden. In den angeschlossenen Werkstätten – unter anderem in der Korbflechterei und der Bürstenmacherei – arbeiteten sie mit erwachsenen Klientinnen und Klienten und erlebten, wie wichtig handwerkliche Tätigkeiten für Selbstwert und Selbstständigkeit sind. Ein ganz neues Tätigkeitsfeld wurde durch die Mitarbeit in den Trainingswohnungen erschlossen, in denen sehbehinderte Menschen auf ein möglichst eigenständiges Leben vorbereitet werden.
Neben dem fachlichen Lernen kamen natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht zu kurz. Eine Wanderung auf den nahegelegenen Grazer Hausberg Schöckel stand ebenso auf dem Programm wie ein Wochenendausflug nach Wien, bei dem die Schülerinnen und Schüler die österreichische Hauptstadt mit ihren kulturellen Highlights erkundeten. An den Abenden in Graz wurde gemeinsam gekocht – natürlich typisch österreichische Gerichte –, es gab einen Spieleabend und den Besuch eines Kulturfestivals, das einen lebendigen Einblick in das gesellschaftliche Leben der Stadt bot.
Insgesamt war die Zeit in Graz für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung: Es eröffnete neue berufliche Perspektiven, förderte interkulturelles Lernen und stärkte nicht zuletzt auch die persönliche Entwicklung. Ein Erlebnis, das der ganzen Gruppe noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Text und Bilder: StRin Solveig Bartl und StRin Anne Schwarz
Grasse - La Belle Vie
Was will man mehr? Während die anderen in Ingolstadt sitzen, genießen wir in Grasse, Südfrankreich, „la belle vie“. Ein Kopfsprung ins französische Leben! Nach dem Start um 7:00 Uhr kommen wir um halb zwei in Nizza an. Dort übernimmt Madame Morel, eine schnell sprechende Englischlehrerin, und fährt uns in einem Minibus nach Grasse. Nach der abenteuerlichen Fahrt checken wir im Hotel ein – Deko-Überfluss und Baustellenlärm inklusive. Die Zimmer sind sauber, mit Balkon, aber direkt an der Hauptstraße.
Am nächsten Morgen geht es zu den Praktikumsstellen – zu Fuß, da wegen der olympischen Flamme keine Busse fahren. Etwas nervös verteilen wir uns auf Biomarkt, Baumarkt, Kindergarten und verschiedene Geschäfte. Mit unseren holprigen Französischkenntnissen schlagen wir uns durch.
Nach Feierabend heißt es entspannen, bevor wir essen gehen – meistens gut, bis wir auf eigene Faust ein vietnamesisches Restaurant testen. Nach zwei Stunden Warten und fadem Essen hätten wir lieber auf den Tipp der Lehrerin hören sollen.
Am Wochenende gibt’s Action: Am Samstag Küstenwanderung in Antibes mit Badestopp – leider endet der für zwei Mitschüler im Krankenhaus. Der Rest des Kulturprogramms wird gestrichen: Strandtag! Sonntag dasselbe in Cannes, dazu Shopping, dann Rückfahrt und Besuch der Parfümerie Fragonard.
In der zweiten Woche läuft alles einfacher. Man kennt die Wege, versteht die Kollegen besser und spart beim Essen – mit zwielichtigem 1,50-€-Eis von einem Verkäufer mit einem Zahn. Stracciatella ist die einzige gute Sorte.
Am Ende fällt der Abschied schwer. Trotz Schwierigkeiten möchte niemand die Erfahrung missen.
Das Learning: Es lohnt sich, Neues zu wagen – und manchmal auf die Lehrerin zu hören. Nach einem holprigen Rückflug und einem Endspurt sitzen wir schließlich wieder in Ingolstadt. Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder viele tolle Eindrücke gewinnen können und die deutsch-französische Partnerschaft leben.
Text und Bilder: Lorenz Schlungerer, FIW12d, StRin Lorena Harfold

Auslandspraktikum in Angers (Frankreich):
Zusammen mit unserer Begleitlehrkraft für die erste Woche, Frau Finger, trafen wir, acht Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtungen Internationale Wirtschaft, Wirtschaft, Sozialwesen und Technik, uns am Ingolstädter Hauptbahnhof. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass der erste Zug Verspätung hatte und wir dadurch den Anschlusszug in München verpassen würden. Glücklicherweise erklärten sich unsere Eltern spontan bereit, uns mit dem Auto zum Münchner Hauptbahnhof zu bringen.
Von dort aus verlief die Reise planmäßig mit dem TGV nach Paris. Während der Busfahrt vom Gare de l’Est zum Bahnhof Montparnasse konnten wir bereits erste Eindrücke der französischen Hauptstadt sammeln. Nach einer weiteren eineinhalbstündigen Zugfahrt erreichten wir schließlich unser Ziel: das wunderschöne Angers im Westen Frankreichs. Dort bezogen wir unsere Zimmer in einem modernen Hotel in Bahnhofsnähe. Das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen, und sogar ein Fitnessraum stand u
ns zur Verfügung, den wir gerne nutzten.
Am ersten Abend erkundeten wir gemeinsam mit Frau Finger die Stadt und ließen den Tag bei einem Restaurantbesuch mit französischen Galettes – herzhaft gefüllten Crêpes aus Buchweizenmehl – ausklingen, die uns sehr gut schmeckten.
Mit einer gewissen Aufregung starteten wir in unseren ersten Praktikumstag. Unsere Einsatzstellen waren vielfältig: ein Hotel, ein Unverpacktladen, ein Supermarkt, HEMA, Jour de Fête, zwei Kindertagesstätten und ein Metallbaubetrieb. Den Weg dorthin bewältigten wir jeweils eigenständig mit Bus oder Straßenbahn. In allen Betrieben wurden wir herzlich empfangen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen begegneten uns offen und freundlich, sodass wir auch sprachliche Hürden gut überwinden konnten.
Am Freitagabend reiste unsere Begleitlehrkraft für die zweite Woche, Frau Schmidbauer, an. Den darauffolgenden Samstag verbrachten wir gemeinsam im Freizeitpark „Puy du Fou“ in Les Epesses, einem historischen Themenpark mit beeindruckenden Shows und Attraktionen. Das vielseitige Programm und das sonnige Wetter machten den Ausflug zu einem echten Highlight. Am Abend genossen wir ein gemeinsames Abendessen, bevor Frau Finger am Sonntagvormittag die Heimreise antrat. Den restlichen Sonntag nutzten wir in Kleingruppen: Wir gingen Eis essen oder unternahmen einen Ausflug zur Burg von Angers.
Die zweite Woche verging wie im Flug. Wir die Heimreise nach Ingolstadt an und diesmal verlief alles reibungslos. Auf dem Weg zum Gare de l’Est hatten wir noch Gelegenheit, mit der Pariser Metro zu fahren.
Insgesamt war das Praktikum eine großartige Erfahrung. Es bot uns die Möglichkeit, Berufspraxis im Ausland zu sammeln, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern und in eine neue Kultur einzutauchen. Besonders genossen haben wir die gemeinsamen Abende in der Gruppe – bei guten Gesprächen, Gesellschaftsspielen und viel Lachen. Es war eine bereichernde Zeit, die wir nicht so schnell vergessen werden.
Text: Paulina Gaube, FIW11f
Bilder: StRin Stefanie Schmidbauer
Auslandspraktikum in Silkeborg (Dänemark):
Im Rahmen der Auslands-fpA haben vier Schülerinnen des Sozialzweigs in Begleitung von Frau Jung und Herrn Höfling ein zweiwöchiges Praktikum in Dänemark absolviert. Der Hauptteil des Praktikums fand an einer Gesamtschule in Kjellerup statt, wo die deutschen Schülerinnen als Assistant-Teacher in den Fächern Deutsch und Englisch tätig waren. Es war eine bereichernde Erfahrung die Lehrkräfte zu unterstützen und gleichzeitig tiefere Einblicke in das dänische Schulsystem zu gewinnen. Besonders beeindruckend war die lockere und freundliche Atmosphäre in den dänischen Schulen. Diese resultiert vor allem daraus, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerkräfte mit den Vornamen ansprechen.
Darüber hinaus hatten die Praktikantinnen die Gelegenheit, einen Tag am Gymnasium Silkeborg – dem größten Gymnasium Dänemarks – und zwei Tage am College 360 in Silkeborg zu verbringen. Diese Schuleinrichtungen zeichnen sich durch moderne Lehrmethoden und hervorragende Bildungsangebote aus, was die Schülerinnen aus Ingolstadt tief beeindruckte.
In ihrer Freizeit erkundeten sie verschiedene Sehenswürdigkeiten und erlebten die dänische Kultur hautnah. Ein Höhepunkt war der Tagesausflug nach Aarhus, wo die Schülerinnen zusammen mit Herrn Höfling das Museum ARoS besuchten. Dieses Museum für moderne Kunst ist vor allem für seinen markante Regenbogen-Panorama-Walk bekannt, der einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt bietet. Ein weiterer Ausflug führte nach Randers Regnskov, wo die Vielfalt der exotischen Pflanzen und Tiere bestaunt werden konnte. Auch ein Besuch im Aquapark in Silkeborg gehörte zu den vielfältigen Freizeitaktivitäten und war ein Riesenspaß.
Der deutschen Gruppe blieb auch der kulinarische Genuss nicht verwehrt. Besonders die dänischen Zimtschnecken, mit ihrem unvergleichlich leckeren Geschmack, haben begeistert. Darüber hinaus war die herzliche Gastfreundschaft der Dänen bemerkenswert und hat die deutschen Schülerinnen immer wieder tief berührt.
Angesichts der vielen wertvollen Erfahrungen und Eindrücke aus Dänemark geht ein herzliches Dankeschön an die dänischen Lehrkräfte Niels, Erik und Helle: Mange tak! Dieses Praktikum war eine unvergessliche Erfahrung für alle Teilnehmerinnen der Auslands-fpA. Es ermöglichte ihnen nicht nur, praktische Fertigkeiten in einem internationalen Kontext zu entwickeln und interkulturelles Wissen aufzubauen, sondern auch tiefe persönliche Verbindungen und Freundschaften zu knüpfen. Dänemark hat mit seiner kulturreichen, bildungsorientierten und gastfreundlichen Atmosphäre die Schülerinnen in seinen Bann gezogen und wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Text und Bilder: StRin Alexandra Jung